Maut in Spanien 2026: Was abgeschafft ist und was die AP-7 an der Costa del Sol kostet

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Maut in Spanien ist nicht abgeschafft, sondern auf einzelnen Strecken ausgelaufen: AP-1 am 30.11.2018, AP-4 und AP-7 zwischen Tarragona und Alicante am 31.12.2019, AP-7 Tarragona bis La Jonquera und AP-2 am 31.08.2021. Gebührenpflichtig bleiben rund 1.435 Kilometer Autobahn.
  • Die AP-7 an der Costa del Sol kostet weiterhin Geld. Málaga bis Guadiaro kostet für einen Pkw 12,00 Euro im Normaltarif und 19,55 Euro im Sondertarif. Diese Beträge gelten seit dem 01.01.2026.
  • Der Sondertarif greift im Juni, Juli, August, September und an 17 Tagen rund um Ostern. Wer 60 Durchfahrten in vier Monaten mit demselben elektronischen Zahlungsmittel sammelt, bleibt das ganze Jahr im Normaltarif.
  • Die AP-46 nördlich von Málaga ist für Pkw täglich zwischen 00:00 und 06:00 Uhr kostenlos. Außerhalb dieses Fensters 4,35 Euro, in der Hochsaison der AP-46 (Mai bis Oktober, alle Samstage und Sonntage des Jahres sowie 17 Tage um Ostern) 6,60 Euro. Stand 01.01.2026.
  • Auf der Anfahrt aus dem deutschsprachigen Raum ist Frankreich der teure Teil. Lyon bis zur spanischen Grenze am Perthus kostet allein 55,50 Euro für einen Pkw (Tarif ab 01.02.2026).
  • Seit dem 22.12.2021 fällt unbezahlte Maut unter den grenzüberschreitenden Datenaustausch. Spanien darf die Halterdaten aus dem deutschen Fahrzeugregister abrufen.

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In deutschsprachigen Foren und Reiseportalen steht seit Jahren, Spanien habe die Autobahnmaut abgeschafft. Das stimmt für einzelne Strecken und kostet in der Verallgemeinerung an der Costa del Sol jedes Jahr Geld. Der spanische Staat hat mehrere große Konzessionen auslaufen lassen, statt sie zu verlängern, und damit hunderte Kilometer autopistagebührenpflichtige Autobahn kostenfrei gestellt. Nach der Zählung des Verkehrsministeriums bleiben aber rund 1.435 Kilometer, auf denen weiterhin an der Schranke kassiert wird, und die Küstenautobahn zwischen Málaga und Guadiaro gehört dazu.

Dieser Leitfaden nennt die Daten der Freigaben, die aktuellen Preise, den Tarif, in dem Sie als Resident dauerhaft bleiben können, und die Mautkosten auf der Anfahrt aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Alle Beträge stammen aus den Tarifanordnungen des Ministerio de Transportes y Movilidad Sostenible mit Gültigkeit ab dem 1. Januar 2026.

Die kurze Antwort

Nein, die Maut in Spanien ist nicht abgeschafft. Frei geworden sind die AP-1 zwischen Burgos und Armiñón (Ende der Konzession am 30. November 2018), die AP-4 Sevilla bis Cádiz und die AP-7 zwischen Tarragona, Valencia und Alicante (beide am 31. Dezember 2019) sowie die AP-7 zwischen Tarragona und La Jonquera zusammen mit der AP-2 Zaragoza bis El Vendrell und der Verbindung Montmeló bis El Papiol, insgesamt 477 Kilometer, in der Nacht zum 1. September 2021. Auf der AP-7 Umgehung von Alicante wird seit Mitte Juli 2024 keine Maut mehr erhoben; per Ministerratsbeschluss vom 9. Dezember 2025 ist diese Strecke endgültig mautfrei gestellt.

Weiterhin gebührenpflichtig sind zwölf staatliche Autobahnen, darunter beide Abschnitte der AP-7 an der Costa del Sol, die AP-46 nördlich von Málaga, die AP-6 mit ihren Zubringern AP-51 und AP-61 zwischen Madrid, Ávila und Segovia, die AP-9 in Galicien, die AP-66 und AP-71 bei León, die AP-68 Bilbao bis Zaragoza und die AP-7 zwischen Alicante und Cartagena. Dazu kommen die Radialstraßen um Madrid und die eigenen Mautstrecken des Baskenlandes und Kataloniens. Eine Vignette wie in Österreich oder der Schweiz gibt es in Spanien nicht. Bezahlt wird pro Fahrt, an der Schranke.

Was Spanien abgeschafft hat und was nicht

Spanische Mautautobahnen wurden ab den späten sechziger Jahren als Konzessionen vergeben: Ein privates Unternehmen baute, finanzierte und betrieb die Strecke und durfte dafür über eine feste Laufzeit Maut kassieren. Läuft die Konzession aus, fällt die Autobahn an den Staat zurück. Seit 2018 verlängert die Regierung diese Verträge nicht mehr, sondern nimmt die Strecken in die staatliche Verwaltung und stellt sie mautfrei.

Deshalb ist die Antwort auf die Frage nach der Abschaffung immer streckenbezogen und immer datiert. Als Nächstes läuft am 10. November 2026 die Konzession für die AP-68 zwischen Bilbao und Zaragoza aus, 294,4 Kilometer. Für die AP-6 zwischen Villalba, Villacastín und Adanero samt AP-51 und AP-61 liegt der Termin erst am Ende des Jahrzehnts.

Ein häufiger Irrtum betrifft die AP-7. Diese Bezeichnung trägt die gesamte Mittelmeerachse von der französischen Grenze bis nach Andalusien, aber sie besteht aus mehreren Konzessionen mit ganz unterschiedlichen Laufzeiten. Dass die AP-7 nördlich von Alicante seit 2019 beziehungsweise 2021 frei ist, sagt über die AP-7 an der Costa del Sol nichts aus. Das sind zwei völlig getrennte Verträge.

Die AP-7 an der Costa del Sol: die Preise für 2026

Die Küstenautobahn zwischen Málaga und Guadiaro wird von der Gesellschaft Ausol betrieben und besteht aus zwei getrennten Konzessionen: Málaga bis Estepona mit den Mautstellen Calahonda und San Pedro de Alcántara, und Estepona bis Guadiaro mit der Mautstelle Manilva. Es gibt zwei Tarifstufen. Der Normaltarif gilt in der Nebensaison für alle und ganzjährig für nachweislich regelmäßige Nutzer. Der Sondertarif trifft alle übrigen Fahrer in der Hochsaison, und die umfasst laut Konzessionsvertrag Juni, Juli, August, September sowie 17 Tage von Freitag vor der Karwoche bis zum Sonntag nach Ostern.

Für einen Pkw gelten seit dem 1. Januar 2026 diese Beträge, jeweils Normaltarif und Sondertarif:

  • Málaga bis Calahonda: 3,55 Euro und 5,75 Euro
  • Málaga bis Marbella: 5,70 Euro und 9,25 Euro
  • Málaga bis San Pedro de Alcántara: 7,90 Euro und 12,85 Euro
  • Málaga bis Estepona: 9,55 Euro und 15,50 Euro
  • Estepona bis Guadiaro: 2,45 Euro und 4,05 Euro

Weil es zwei Konzessionen sind, addieren sich die Abschnitte. Die volle Strecke Málaga bis Guadiaro kostet damit 12,00 Euro im Normaltarif und 19,55 Euro im Sondertarif. Wer mit dem Wohnwagen anreist, zahlt nicht automatisch mehr: Ein Pkw mit Anhänger ohne Zwillingsbereifung bleibt in der Klasse Ligeros. Erst ein Anhänger mit zwei oder mehr Achsen und mindestens einer Achse mit Zwillingsbereifung fällt in die Klasse Pesados 2, und die kostet auf der Teilstrecke Málaga bis Estepona im Sondertarif 25,60 Euro. Die Tarife werden jährlich angepasst. Zum 1. Januar 2026 stiegen sie auf den staatlichen Konzessionsautobahnen um 3,64 bis 4,68 Prozent, gedämpft durch einen Zuschuss von 15 Millionen Euro; ohne diesen Zuschuss wären es 4,72 bis 5,86 Prozent gewesen.

Die kostenlose A-7 direkt daneben

Parallel zur Mautautobahn verläuft die autovíamautfreie Schnellstraße A-7, der ausgebaute Nachfolger der alten N-340. Sie ist kostenlos und liegt näher an der Küste. Die Wahl zwischen beiden ist an der Costa del Sol eine Frage der Zeit, nicht nur des Geldes.

Die A-7 führt durch das bebaute Küstenband und hat entsprechend viele Auf- und Abfahrten, streckenweise nur zwei Spuren je Richtung, enge Kurven und mehrere abschnittsweise Tempolimits mit Radarüberwachung. Zwischen Fuengirola und Marbella steht sie zu den Stoßzeiten regelmäßig. Die AP-7 daneben ist durchgehend zweispurig ausgebaut, wenig befahren und in der Regel deutlich schneller.

Praktisch heißt das: Für die kurze Fahrt von Málaga nach Fuengirola lohnt die Maut selten. Für Málaga bis Marbella oder weiter westwärts, besonders freitagnachmittags und im Sommer, kaufen Sie sich mit 5,70 Euro im Normaltarif eine planbare Fahrzeit, in der Hochsaison ohne Vielfahrernachweis mit 9,25 Euro. Prüfen Sie die aktuelle Verkehrslage vor der Abfahrt bei der Verkehrsbehörde DGT unter infocar.dgt.es, statt sich auf ein Bauchgefühl zu verlassen.

Als Resident dauerhaft im günstigen Tarif bleiben

Ausol gewährt zwei Nachlässe, beide automatisch und ohne Anmeldung, beide gebunden an dieselbe Bedingung: Sie müssen jedes Mal mit demselben elektronischen Zahlungsmittel zahlen, also demselben Vía-T-Gerät, derselben Karte oder derselben App. Deutschsprachige Seiten erwähnen das so gut wie nie.

Erstens der Mengenrabatt innerhalb eines Kalendermonats, je Abschnitt gezählt: ab der 11. Durchfahrt 5 Prozent, ab der 16. zehn Prozent, ab der 21. zwanzig Prozent, ab der 26. dreißig Prozent, ab der 31. vierzig Prozent und ab der 36. fünfzig Prozent Nachlass.

Zweitens die Treueregelung, und die ist die wichtigere. Wer in den vergangenen vier Monaten mindestens 60 Durchfahrten auf einem Abschnitt mit demselben elektronischen Zahlungsmittel gesammelt hat, bleibt ganzjährig im Normaltarif, also auch im Juni, Juli, August, September und in der Osterzeit. Die Rechnung ist überschaubar: Eine Hin- und Rückfahrt zwischen Málaga und Estepona zählt vier Durchfahrten, weil Sie in jede Richtung die Mautstellen Calahonda und San Pedro passieren. Fünfzehn solcher Fahrten in vier Monaten genügen.

Eine Stolperfalle sollten Sie kennen: Viele digitale Geldbörsen erzeugen beim Bezahlen mit Uhr oder Handy eine andere Kartennummer als die zugrunde liegende Kreditkarte. Für die Zählung gilt das als anderes Zahlungsmittel, und Ihre Durchfahrten sammeln sich getrennt an, ohne dass Sie etwas davon merken. Entscheiden Sie sich für einen Weg und bleiben Sie dabei. Beide Regelungen gelten für die Abschnitte Málaga bis Estepona und Estepona bis Guadiaro getrennt, weil es zwei Konzessionen sind.

Mit dem Auto nach Spanien: Frankreich ist der teure Teil

Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz an die Costa del Sol fährt, rechnet meistens mit der spanischen Maut und unterschätzt die französische. Das Verhältnis ist umgekehrt. Frankreich erhebt streckenbezogene Maut auf einem dichten Netz privat betriebener Autobahnen, und die Beträge summieren sich über die Nord-Süd-Achse erheblich.

Zwei belastbare Anhaltspunkte aus den offiziellen Tarifübersichten der Betreiber, jeweils Pkw und gültig seit dem 1. Februar 2026: Besançon Est bis Villefranche-Limas nördlich von Lyon kostet auf dem APRR-Netz 23,40 Euro für 265 Kilometer. Von Lyon bis zur spanischen Grenze am Perthus verlangt Vinci Autoroutes 55,50 Euro. Wer über Basel und die A36 kommt und in Katalonien einfährt, liegt für die Durchquerung Frankreichs realistisch bei 80 bis 90 Euro je Richtung. Die französischen Tarife stiegen zum 1. Februar 2026 im Mittel um 0,86 Prozent.

Ab der Grenze bei La Jonquera fahren Sie dann mautfrei: Die AP-7 hinunter bis Alicante kostet seit 2019 beziehungsweise 2021 nichts mehr, und der weitere Weg nach Andalusien über die A-7 und die A-92 ist ohnehin eine autovía. Bezahlt wird auf der ganzen Reise erst wieder an der Küstenautobahn ab Málaga, sofern Sie sie überhaupt nutzen. Wer über Irún und das Baskenland fährt, sollte wissen, dass dort eigene, von den Provinzverwaltungen erhobene Mautgebühren gelten, die von den staatlichen Liberalisierungen nicht berührt werden.

Bezahlen: Vía-T, Karte, Handy oder bar

An den spanischen Mautstellen zahlen Sie bar in Euro, mit Kredit- oder Debitkarte einschließlich kontaktlos, per Handy oder mit dem Vía-Telektronischen Mautgerät, das an der Windschutzscheibe klebt und die Schranke ohne Anhalten öffnet. An der AP-7 an der Costa del Sol sind alle vier Wege möglich.

Ein Vía-T-Gerät bekommen Sie nicht bei der Autobahngesellschaft, sondern bei einem der zugelassenen Ausgabestellen, darunter spanische Banken sowie spezialisierte Anbieter wie Pagatelia, Bip&Drive, Solred oder Moeve. Für den Vertrag brauchen Sie üblicherweise NIE oder DNI, eine spanische Bankverbindung oder Kreditkarte und das Kennzeichen. Für Residenten an der Küste ist das Gerät weniger wegen der Schrankenwartezeit interessant als wegen der oben beschriebenen Rabattzählung, für die ein festes elektronisches Zahlungsmittel Voraussetzung ist.

Bei der Auslandsnutzung lohnt der genaue Blick. Nach Angaben des offiziellen Vía-T-Betreibers funktioniert das Gerät auf allen spanischen Mautautobahnen und auf dem gesamten portugiesischen Netz einschließlich der rein elektronisch bemauteten Strecken. In Frankreich ist die Anerkennung dagegen begrenzt und wird ausdrücklich nur für die Autobahnen A-63 und A-64 im Südwesten genannt. Für die Route über Lyon und den Perthus hilft Ihr spanisches Gerät also nicht automatisch. Einzelne Anbieter verkaufen europaweit einsetzbare Geräte; fragen Sie vor der Reise bei Ihrer Ausgabestelle nach, welche Länder Ihr konkretes Gerät abdeckt.

Wenn Sie nicht zahlen: was bei ausländischen Kennzeichen passiert

Die Rechtslage ist eindeutig und steht im spanischen Straßenverkehrsgesetz, dem Real Decreto Legislativo 6/2015. Artikel 20 Absatz 2 stellt fest, dass die Benutzung einer mautpflichtigen Autobahn die Zahlung der Maut voraussetzt. Artikel 75 Buchstabe b bis stuft das Nichtzahlen als infracción levegeringfügige Ordnungswidrigkeit ein, und Artikel 80 Absatz 1 sieht dafür eine Geldbuße von bis zu 100 Euro vor. Die nicht gezahlte Maut selbst kommt obendrauf.

Entscheidend für deutschsprachige Fahrer ist der zweite Teil. Mit dem Gesetz 18/2021 vom 20. Dezember 2021 wurde das Nichtzahlen der Maut in Artikel 98 Buchstabe i aufgenommen, also in die Liste jener Verstöße, für die der grenzüberschreitende Informationsaustausch zwischen den EU-Mitgliedstaaten geöffnet ist. Seit dem 22. Dezember 2021 kann die spanische Verkehrsbehörde die Halterdaten aus dem Fahrzeugregister des Zulassungsstaates abrufen. Artikel 100 bis erlaubt ihr zusätzlich, diese Daten an das kassierende Unternehmen weiterzugeben, damit dieses den offenen Betrag einfordern kann. Verantwortlich ist grundsätzlich der eingetragene Halter, sofern kein anderer Fahrer benannt wird.

Ein deutsches Kennzeichen ist damit kein Schutz mehr. Wenn Sie an der Schranke unverschuldet nicht zahlen können, etwa weil die Karte nicht liest, verlangen Sie beim Personal einen Beleg zur Nachzahlung, statt einfach weiterzufahren.

Zuletzt geprüft: 2026-08-22. Orientierung, keine Rechts- oder Steuerberatung; klären Sie Ihren Fall mit Ihrem gestor oder Anwalt.

Für wen: Deutschsprachige Residenten an der Costa del Sol sowie alle, die aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz mit dem eigenen Auto nach Spanien fahren.

Frist: Keine Anmeldefrist. Für den ganzjährigen Normaltarif auf der AP-7 zählen 60 Durchfahrten in den jeweils vergangenen vier Monaten, monatlich neu bewertet.

Kosten oder Strafe: Málaga bis Guadiaro 12,00 Euro im Normaltarif, 19,55 Euro im Sondertarif (Stand 01.01.2026). Nichtzahlen: bis zu 100 Euro Busse plus offene Maut, auch bei ausländischem Kennzeichen.

Nächster Schritt: Legen Sie ein einziges elektronisches Zahlungsmittel für alle Mautfahrten fest und benutzen Sie ausschließlich dieses, damit die Durchfahrten zusammengezählt werden.

Häufige Fragen

Ist die Maut in Spanien abgeschafft?
Nicht insgesamt, sondern auf einzelnen Strecken. Frei wurden unter anderem die AP-1 im November 2018, die AP-4 und die AP-7 zwischen Tarragona und Alicante Ende 2019 sowie die AP-7 bis La Jonquera und die AP-2 zum 1. September 2021. Rund 1.435 Kilometer staatliche Autobahn sind weiterhin gebührenpflichtig, darunter die AP-7 an der Costa del Sol.

Was kostet die AP-7 zwischen Málaga und Marbella?
Für einen Pkw 5,70 Euro im Normaltarif und 9,25 Euro im Sondertarif der Hochsaison. Der Sondertarif gilt im Juni, Juli, August, September und an 17 Tagen rund um Ostern für alle, die keine regelmäßige Nutzung nachweisen. Diese Beträge gelten seit dem 1. Januar 2026.

Brauche ich eine Vignette für Spanien?
Nein. Spanien kennt keine Vignette. Bezahlt wird pro Fahrt an der Mautstelle, bar, mit Karte, per Handy oder mit Vía-T-Gerät. Wer nur mautfreie Strecken fährt, zahlt gar nichts.

Funktioniert mein spanisches Vía-T-Gerät in Frankreich?
Nur eingeschränkt. Der offizielle Betreiber nennt für Frankreich ausdrücklich die Autobahnen A-63 und A-64. In Portugal funktioniert das Gerät dagegen im gesamten Netz. Fragen Sie vor einer Fahrt über Lyon bei Ihrer Ausgabestelle nach, welche Länder Ihr konkretes Gerät abdeckt.

Was passiert, wenn ich mit deutschem Kennzeichen die Maut nicht zahle?
Das Nichtzahlen ist nach Artikel 75 des spanischen Straßenverkehrsgesetzes eine geringfügige Ordnungswidrigkeit mit einer Buße von bis zu 100 Euro zuzüglich der offenen Maut. Seit dem 22. Dezember 2021 fällt der Verstoß unter den grenzüberschreitenden Datenaustausch, sodass die spanische Behörde die Halterdaten aus dem deutschen Fahrzeugregister abfragen und an das Mautunternehmen weitergeben kann.

Gibt es an der Costa del Sol eine kostenlose Alternative zur AP-7?
Ja, die parallel verlaufende A-7. Sie ist mautfrei, führt aber durch das bebaute Küstenband mit vielen Auf- und Abfahrten, abschnittsweisen Tempolimits und regelmäßigem Stau zwischen Fuengirola und Marbella. Die AP-46 nördlich von Málaga ist für Pkw täglich zwischen 00:00 und 06:00 Uhr kostenlos.

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Andrew Lawrence

About the Author

Andrew Lawrence

A.J. Lawrence is the founder of WaypointSur. After a career spanning development, operations, and growth marketing, he moved to the Costa del Sol in 2022. WaypointSur is the guide he wished existed when he arrived — built from direct experience navigating Spanish bureaucracy, banking, property, and tax as an English-speaking professional.

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